Landesverband Baden-Württemberg

Familie und Kinder

Embryonen und deren Stammzellen nicht zu einer patentierbaren Erfindung erklären

Fluorn-Winzeln, 12.02.2011:
"Embryonen und deren Stammzellen dürfen niemals zu einer patentierbaren Erfindung erklärt werden, denn jegliches menschliche Leben entzieht sich der Verfügbarkeit anderer und darf nicht zu fremden Zwecken missbraucht werden." Diese These vertritt Verena Föttinger, Theologin und Mitglied der Bundesprogrammkommission der ÖDP und kirchenpolitische Sprecherin der ÖDP in Baden-Württemberg.
Föttinger verweist somit auf die Klage des Bonner Stammzellenforschers Oliver Brüstle, der vor dem Europäischen Gerichtshof (EuGH) dafür plädiert, menschliche Stammzellbündel, die jünger als 14 Tage sind, vom Patentierungsverbot auszunehmen. "Es käme einer grundsätzlichen Untergrabung des Embryonenschutzes gleich, folgte der Europäische Gerichtshof (EuGH) bei seiner Verhandlung über das Patent DE 19756864 der Meinung von Oliver Brüstle", sagt ÖDP-Politikerin Föttinger.
Das in der EU-Biopatentrichtlinie festgeschriebene Verbot der Patentierung menschlicher Embryonen und ihrer Teile könne nicht nur auf solche beschränkt sein, die sich bereits in eine Gebärmutter eingenistet haben, so Verena Föttinger, sondern umfasse alle Embryonen, deren Leben mit der Verschmelzung von Ei und Samenzelle beginnt und so an menschlicher Würde teilhaben.

Herdprämie contra Arbeitsplatz

Stuttgart, 14.12.2009. „Es ist eine Schande, wenn die Leistungen der Elternteile, die sich bewusst für die Erziehung ihrer Kinder und gegen einen Arbeitsplatz außerhalb ihres Hauses entscheiden, so diffamiert werden", sagt der erste stellvertretende Landesvorsitzende der Ökologisch-Demokratischen Partei / Familie und Umwelt (ödp).  Anhand von wenigen Familien, die von Hartz IV leben, wird verallgemeinert, dass Familien mit der Erziehung ihrer Kinder überfordert sind.