Landesverband Baden-Württemberg

Gegen Stuttgart 21

Die Deutsche Bahn AG muss die Vorgaben der Volksabstimmung respektieren

Schlosspark-Baustelle Stuttgart

Stuttgart, 16.02.2012:
Die Deutsche Bahn AG respektiert offensichtlich nicht die Vorgaben der Volksabstimmung zu Stuttgart 21, obwohl sie dem Schlichterspruch zugestimmt hat. Der Kostenanteil des Landes ist bei der Umsetzung des Vorhabens mit höchstens 824 Mio Euro festgelegt. Die Einhaltung des Schlichterspruchs muss gemäß der ÖDP aber vor der Durchführung des Projektes sichergestellt sein. „Gegenwärtig missbrauchen die DB und die Befürworter von Stuttgart 21 das Ergebnis der Volksabstimmung als Freibrief “, kritisiert der ÖDP-Landesvorsitzende Bernd Richter. „Die DB will im Schlosspark weitere Bäume fällen, obwohl gemäß Heiner Geißler keine gesunden Bäume gefällt werden dürfen.  Sie hat außerdem begonnen, den Südflügel des Bahnhofes einzureißen, obwohl sie weiterhin die Offenlegung der wahren Gesamtkosten des Projektes verweigert.“

Stuttgart 21: Test bestanden - Versetzung gefährdet

Stuttgart, 24.07.2011:

Nicht alles ist Gold, was glänzt: Das sma-Gutachten bescheinigt dem Projekt Stuttgart 21 zwar eine „wirtschaftlich optimale Betriebsqualität“ und somit keine zumindest größeren weiteren Investitionen. Außerhalb Stuttgarts könnte das Schienenangebot allerdings unattraktiver werden. Denn es stellt sich schnell heraus, dass von dem derzeit funktionierenden Taktgefüge auf einigen Schienenstrecken nicht mehr viel übrig bleiben wird. Auf die Reisenden kommen vielfach längere Wartezeiten an Umsteigebahnhöfen zu. Das Angebot auf der Schiene konnte unattraktiver werden.

Hier einige Beispiele:

• Der ICE auf der Gäubahn erreicht in Zürich die Anschlusszüge nicht. Die Schweizerischen Bundesbahnen SBB müssen deshalb einen zusätzlichen Zug ab Schaffhausen in die Finanzmetropole fahren lassen.

• 3er-Ringzug in den Landkreisen Schwarzwald-Baar, Rottweil und Tuttlingen. Seit acht Jahren befordern die HzL-Triebzüge immer mehr Pendler. Als Auswirkung von S 21 würden die bisherigen Fahrlagen um 30 Minuten verschoben. In einem Teilbereich würden sich auf eingleisiger Strecke zwei Ringzüge begegnen. Die Strecke müsste umgebaut werden. An einem Endbahnhof käme eine Zug-Standzeit von 85 Minuten hinzu.

• Schwarzwald-Baar: S 21 zerschlägt Taktfahrplan - Wer von Villingen-Schwenningen nach Stuttgart fahren mochte, müsste in Rottweil eine halbe Stunde warten, da die Übergangszeiten an den Knotenbahnhöfen meist nur eine Minute betragen. Bei einem Bahnsteigwechsel ist der Anschlusszug nicht zu erreichen. Im Donautal bei Tuttlingen soll kein Ringzug mehr fahren.

Oben bleiben

K 21

Interview vom 9.10.2010 mit Bernd Richter, dem Landesvorsitzenden der ÖDP in Baden-Württemberg. Die ÖDP ist die Alternative gegen Stuttgart-21!

Dank an fluegel.tv für das Interview!

 

Liebe Freunde des Kopfbahnhofs und Gegner von Stuttgart 21,

Jetzt erst recht zur Contra-S21-Demo am Samstag!
Am Samstag findet eine Pro-S21-Kundgebung in Stuttgart statt. Zeitgleich um 15 Uhr gibt es wieder eine hoffentlich eindrucksvolle Contra-S21-Kundgebung vor dem Hauptbahnhof Nordausgang. Dieser Umstand sollte ein großer Ansporn sein, besonders zahlreich zu kommen. Und wir bleiben friedlich und fair.

Motto: Alle Fakten auf den Tisch - Kein Stuttgart 21
Großkundgebung am Samstag 23. Okt. um 15 Uhr vor den Nordausgang des Hauptbahnhofs. Achtung nicht (!) im Schlossgarten wie schon angekündigt. Redner: Peter Conradi zum Stand der Schlichtungsgespräche, Berthold Frieß (BUND Landesgeschäftsführer) zu Naturschutz und S21, Klaus-Peter Naumann (Bundesvorsitzender PROBahn) zu aktueller Bahnpolitik.
Die Musik kommt von Sibirian Fastfood.

Alle Fakten auf den Tisch - Die Schlichtungsgespräche
Das Schlichtungsgespräch am Freitag wird von 10 -17 Uhr im Rathaus Großer Sitzungssaal übertragen. Oder es kann im Internet live verfolgt werden unter:
http://www.fluegel.tv/