Landesverband Baden-Württemberg

Kein sicheres Endlager für Atommüll

Stuttgart 17.03.2010: Es gibt kein sicheres Endlager für radioaktive Abfälle. Man sucht es bereits seit vierzig Jahren  und hat bisher keines gefunden. Es wird auch keines geben.

Jeden Tag entsteht weiterer Atommüll, der nicht entsorgt werden kann. Die Zwischenlager quellen über und die Atomlobby schreit nach Endlagern. Also geht die Suche weiter.

Der Opalinuston am Hochrhein ist genauso ungeeignet wie die ehemaligen Salzbergwerke. Hier soll dem Bürger Sicherheit vorgegaukelt werden nach der Devise „Vergraben und Vergessen“. Doch Asse ist der beste Beweis dafür, dass es kein sicheres Endlager geben kann und die Bürger noch Jahrtausende mit diesem Müll leben müssen.

Die traurige Wahrheit ist aber auch, dass der Steuerzahler für die Zwischenlagerung und Bewachung aufkommen muss. Daher ist es unverständlich, dass die schwarz-gelbe Bundesregierung die Laufzeit der Atomkraftwerke verlängert und die Atomindustrie von den Kosten nahezu befreit ist.

Der Landesverband Baden-Württemberg der Ökologisch-Demokratischen Partei / Familie und Umwelt fordert die Bundes- und Landesregierung auf am Atomausstieg festzuhalten und die wahren Kosten für die Lagerung von Atommüll den Produzenten in Rechnung zu stellen.(Foto: pixelio/I. Dunkel)