Stuttgart, 27.08.2010:
Der Landesvorsitzende der ÖDP, Bernd Richter (Schramberg) ruft alle ökologisch und ökonomisch wachen Bürgerinnen und Bürger im Land Baden-Württemberg auf, die unsinnige Verkehrspolitik der Landeshauptstadt Stuttgart, der Region Stuttgart, der Landesregierung unter Ministerpräsident Mappus und der Deutschen Bahn AG mit friedlichem Protest zu beenden.
„Kommen Sie zur Demo nach Stuttgart am Hauptbahnhof am Freitag oder Montag oder organisieren Sie eine eigene Demo an Ihrem Wohnort oder beteiligen Sie sich dort. Warten Sie nicht auf die Initiative anderer! Zeigen Sie, dass dieses Kosten trächtige Prestigeobjekt andere viel notwendigere Projekte im ganzen Land ausbremst! Was könnte man mit 4100 Millionen Euro nicht alles für den Öffentlichen Personennahverkehr verbessern!! Schreiben Sie offene Protestbriefe an Ihre Landtagsabgeordneten!“, so Bernd Richter.
Ein Kopfbahnhof ist im Zeitalter von Trieb- und Wendezügen kein Sackbahnhof wie früher. Kein Mensch verlangt einen Umbau des Frankfurter, Leipziger oder Münchner Kopfbahnhofs als unterirdischen Kellerbahnhof. Schon vor Jahren haben BUND (Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland) und VCD (Verkehrsclub Deutschland) vernünftige und deutlich preisgünstigere Umbauvarianten vorgelegt. Diese erhalten die 16 Gleise, betonieren die zukünftige Verkehrsentwicklung nicht auf die unterirdischen 8 Gleise unumstößlich fest und ermöglichen eigentlich erst einen Integralen Taktfahrplan (ITF) mit zukünftigen weiteren Entwicklungsmöglichkeiten nach dem vorbildlichen Muster in der Schweiz. (Foto: Matthias Dietrich / ÖDP Baden-Württemberg)