"Wir haben es satt": Demo für nachhaltige Landwirtschaft in Straßburg

Die Zukunft der Landwirtschaft wird größtenteils in Brüssel beim Europaparlament entschieden. Deshalb beteiligte sich der Landesvorstand der ÖDP bei der „Wir haben es satt“-Demonstration in Kehl und Straßburg und forderte eine Umkehr in der Agrarpolitik, weg von der Flächenprämie, hin zu einer Förderung der Landwirtschaft für ihren ökologischen Beitrag.

Eine ökologische Neuorientierung der Landwirtschaft bedeutet aber auch eine große Umstellung für die landwirtschaftlichen Betriebe, so der ÖDP-Landesvorsitzende Guido Klamt. „Die Landwirtschaft muss ihren Teil dazu beitragen, Boden, Klima, Tiere und Insekten zu bewahren“, erklärte der Landesvorsitzende während der Demonstration. Dazu gehört die Akzeptanz von neuen Düngeregelungen ebenso wie das Bekenntnis zum Eckpunktepapier Artenschutz, das nun zwischen Landesregierung und den Trägern des Volksbegehrens Artenschutz, zu denen die ÖDP gehört, verhandelt wird. Im Gegenzug müssten neue Regelungen bürokratiearm umgesetzt werden und die Landwirte benötigen eine entsprechende finanzielle Förderung. Guido Klamt sieht es aber auf jeden Fall für absolut unerlässlich an, hier mit den Landwirten in den Dialog zu kommen. Deshalb werde die ÖDP in der kommenden Zeit auf verschiedene Landwirte diesbezüglich zukommen.
(Foto: ÖDP Baden-Württemberg)

 

 

Demo für Agrarwende vor dem Europaparlament in Straßburg

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