Foto: Präsentation der Bücher auf einem Anhänger (Klaus Ries-Müller)

Seit 2006 führt die ÖDP Bad Rappenau (Kreisverband Heilbronn) regelmäßig Bücherflohmärkte durch. Die von Bürgerinnen und Bürgern gespendeten Bücher werden gegen eine freiwillige Geldspende abgegeben. Oftmals stehen Tausende von Büchern zur Auswahl - ein großes Angebot, das viele Menschen anzieht.

Insgesamt wurden bisher 33000 Euro Spenden eingenommen, die Kindern und Jugendlichen in Bad Rappenau zugute kamen: Des Öfteren wurden sie (für das Kinderferienprogramm) an das Jugendhaus weitergegeben, weiterhin an die Albert-Schweitzer-Schule Bad Rappenau (u. a. für Instrumente der musikalischen Grundausbildung), an die DLRG Ortsgruppe (u. a. für Schwimmkurse) oder an die Pfadfinder der Freien Evangelischen Gemeinde. Weitere Spendenzwecke und Fotos siehe https://www.oedp-heilbronn.de/aktuelles/aktionen .

Kontakt: AgnesKlaus.Ries-Mueller@web.de

(Klaus Ries-Müller)

 
 

Foto: Gemahlene Tannenspitzen für den Schwarzwald-Gin (Tanja Kasper)

In regelmäßigen Abständen laden die Landesverbände der Klein- und Obstbrenner Südwürttemberg-Hohenzollern und Nordwürttemberg zu einer Landesprämierung, dem „Brennkunstaward“, ein. Ein besonderes Augenmerk gilt dem Whisky und dem Gin, was sich in den Prämierungen „Bester Whiskybrenner“ und „Bester Gin des Jahres“ zeigt. Einen besonderen Erfolg konnte der Biolandwirt Gerhard Wössner, der für die ÖDP im Kreistag Rottweil aktiv ist, verbuchen: Sein „Schwarzwald-Gin mit Tanne“ wurde zum „Besten Gin 2025“ gekürt, erreichte also die höchste Punktzahl. Auch die beiden Gin-Sorten wurden mit „Gold“ prämiert, wobei „Gold“ eine Bezeichnung für außergewöhnliche Qualität ist.

In dem „Schwarzwald-Gin mit Tanne“ steckt nicht nur viel handwerkliches Können, sondern auch viel Arbeit: Für 100 Liter Gin benötigt Gerhard Wössner 30 bis 40 Kilogramm Tannenspitzen, die mit der Hand aufgesammelt werden. Das geringe Gewicht der Tannenspitzen lässt ermessen, wie zeitaufwändig die Sammlung ist.

Handwerkliche Brennkunst ist eine vor allem im süddeutschen Raum verbreitete, identitätsstiftende Handwerkstechnik, die von der UNESCO als immaterielles Kulturerbe anerkannt ist. Mit dem Erhalt der Brennkunst geht auch der Erhalt der Streuobstwiesen einher. Damit wird ein wichtiger Beitrag zum Erhalt von Kulturlandschaft und Artenvielfalt und zugleich der ökonomischen Wertschöpfung geleistet. Gerhard Wössner verwendet für seine Brennprodukte überreifes Obst der alten Obstbäume auf seinen eigenen Wiesen, das am meisten Fruchtzucker enthält und geschmacklich ausgezeichnet ist. Das ist wichtig, weil er - was typisch für Kleinbrenner ist - ausschließlich mit fruchteigenem Aroma arbeitet und seinen Brennprodukten keine weiteren Aromastoffe zugibt.

Kontakt: info@edelobstbrennerei-woessner.de
(Gerhard Wössner)