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Pressemitteilung

Klimaschutz ist Wirtschafts- und Standortpolitik

Guido Klamt, Landesvorsitzender der ÖDP Baden-Württemberg und Spitzenkandidat bei der Landtagswahl, fordert eine Offensive zur Unterstützung innovativer mittelständischer Unternehmen und ambitionierter Energiekommunen

Photovoltaik auf Dach

Foto: wikimedia commons / Asmir Cemal

Guido Klamt, Landesvorsitzender der ÖDP Baden-Württemberg und Spitzenkandidat bei der Landtagswahl, betrachtet Klimaschutz als Wirtschafts- und Standortpolitik und fordert eine Offensive zur Unterstützung innovativer mittelständischer Unternehmen und ambitionierter Energiekommunen.

Für Guido Klamt liegt der Schlüssel hierzu im Zusammendenken von Klimaschutz, Wirtschafts- und Standortpolitik. Baden-Württemberg könne bei dieser Entwicklung ganz vorne mitspielen, denn es habe die besten Voraussetzungen: Bei erneuerbaren Energien weltweit führende Forschungsinstitute, eine solide mittelständige Wirtschaft und viele Kommunen mit Erfahrung in der Umsetzung ambitionierter Energiekonzepte.

Für Baden-Württemberg fordert Klamt daher eine Offensive zur Unterstützung innovativer mittelständischer Unternehmen in den Bereichen erneuerbare Energien, Speichertechnologien und intelligente dezentrale Versorgungskonzepte sowie zur Unterstützung ambitionierter Energiekommunen. Das Industrieland Baden-Württemberg will er zu einem Schaufenster der Energiewende machen, in dem gezeigt wird, wie Klimaschutz, prosperierende mittelständische Wirtschaft, Wertschöpfung in den Kommunen und Nutzung erneuerbarer Energien im Einklang mit Naturschutz zusammengehen.

Unterstützt wird diese Einschätzung vom ÖDP-Energiekonzept. Das von den Energieexperten Dr. Michael Stöhr und Bernd Wimmer formulierte Konzept hat die Entwicklungen der letzten Jahre analysiert: 2024 hätten die globalen CO2-Emissionen ihren Höhepunkt erreicht, fast alle neugebauten Kraftwerke seien Photovoltaik- oder Windkraftanlagen, selbst Länder mit billiger Steinkohle stiegen aus der Kohleverstromung aus, Batterien würden rasant kostengünstig, leistungsfähig und umweltfreundlich.

Es wurde demnach ein globaler Kipppunkt zum Positiven hin überschritten und das Land mit den größten Klimagasemissionen, China, führt diese Entwicklung nun an. Noch wird weiter CO2 emittiert und die Erderhitzung verstärkt, aber es zeichnet sich Hoffnung am Horizont ab, so Klamt.

Deutschland verschläft allerdings eine Entwicklung, bei der es jahrelang führend war, so der Landesvorsitzende. Anstatt bei dieser Entwicklung mitzugehen und die Herausforderungen der Energiewende entschlossen anzupacken wird kleinlich über fehlende Netzanschlusskapazitäten diskutiert und weiter auf Gasimporte gesetzt.

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