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Verpflichtende Haltungskennzeichnung

ÖDP fordert Zustimmung vom Land im Bundesrat

säugendes Schwein

Foto: ÖDP / Eva-Maria Kastell

Am Freitag, dem 25.11. stimmt der Bundesrat über eine verpflichtende Haltungskennzeichnung bei Schweinefleisch ab. Der baden-württembergische Landwirtschaftsminister Hauk (CDU) will diese Kennzeichnung aber blockieren. „Es ist zum Verzweifeln“, empört sich der ÖDP-Landesvorsitzende Guido Klamt. "Während aufgrund der fehlenden Aktivität der Länder nun der Bund das Heft in die Hand nimmt, wird von Hauk dem Bund vorgeworfen, die Zuständigkeit der Länder beschneiden zu wollen. Wäre Hauk längst einmal selber aktiv geworden, wären wir jetzt nicht an diesem Punkt angelangt", so der ÖDP-Landesvorsitzende.

Wissenschaft, Verbraucherinnen und Verbraucher kämpfen schon lange für eine verpflichtende Haltungskennzeichnung bei Fleisch, ähnlich wie es vor Jahren erfolgreich bei Eiern umgesetzt wurde. „Ein Stempel auf jedem Ei lässt jeden sofort erkennen, in welcher Haltung das Huhn leben musste oder durfte. So einfach kann es sein", so Klamt. „Generationen von Bundeslandwirtschaftsministern von CSU und CDU haben bei diesem Thema jahrelang sträflich geschlampt und ihren Job nicht gemacht. Es war immer ‚Freiwilligkeit‘ verlangt, aber die ist nicht geeignet um Tierleid zu verhindern.“

Fraglos könne der vorliegende Gesetzesentwurf nur ein erster Schritt in die richtige Richtung sein, aber ihn deshalb nicht zu gehen, sei katastrophal, bilanziert Klamt: „Der Umbau der Tierhaltung in Deutschland ist überfällig und wurde ewig verschleppt."

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