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Pressemitteilung

Guido Klamt in ÖDP-Bundesvorstand gewählt – Einsatz für faire Wahlchancen

Mehr Einfluss für Baden-Württemberg auf Bundesebene: Der ÖDP-Landesvorsitzende Guido Klamt wurde auf dem Bundesparteitag in Chemnitz in den Bundesvorstand gewählt. Dort will er die Vorbereitungen für die Europa- und Bundestagswahl 2029 mitgestalten. Zugleich setzt sich die ÖDP für eine Reform des Wahlrechts ein: Eine zusätzliche Ersatzstimme soll verhindern, dass Stimmen an der Fünf-Prozent-Hürde verloren gehen.

Foto: Neuer Bundesvorstand Stehend: Co-Vorsitzende Kirsten Jäkel, Co-Vorsitzender Günther Brendle-Behnisch, Beisitzer Lukas Leinen, Beisitzer Guido Klamt, Beisitzerin Manuela Ripa MdEP, JÖ-Vertreter Ilias Ajam-Oghli, Schriftführerin Corinne Enders, Schatzmeister Prof. Dr. Felix Leinen, Stellvertreter Prof. Dr. Herbert Einsiedler, Beisitzer Willi Reinbold. Vorne: Stellvertreter Helmut Kauer, stellv. Schriftführerin Rahel Wehemeyer-Blum (v.l.n.r.). Im Bild fehlt: stellv. Schatzmeister Yorck Müller-Dieckert.

Der Landesvorsitzende Guido Klamt der ÖDP Baden-Württemberg wurde auf dem Bundesparteitag der ÖDP in Chemnitz am vergangenen Sonntag als Beisitzer in den Bundesvorstand gewählt. Guido Klamt ist seit mehr als 10 Jahren Landesvorsitzender und möchte die Landesinteressen bei den strategischen Planungen zur Bundestags- und Europawahl im Jahr 2029 im Bundesvorstand vertreten. Klamt: "Als Leiter des ÖDP-Europainfobüros in Stuttgart liegt mir eine gute Vorbereitung der Europawahlen am Herzen. Deshalb freue ich mich zusammen mit der Europaabgeordneten Manuela Ripa im neuen ÖDP-Bundesverband zu sitzen".

Programmatisch hat sich der Bundesparteitag unter anderem für die Einführung einer Ersatzstimme bei Wahlen mit Sperrklauseln ausgesprochen.  Bei einem solchen Wahlsystem würden die Wählenden durch die Nummerierung der Parteien auf dem Stimmzettel festlegen, an welche Partei ihre Stimme weitergegeben werden soll, falls die bevorzugte Partei an der 5%-Hürde scheitere. Diese Forderung wolle die ÖDP auch beim nächsten Treffen des sogenannten u5-Parlaments im Januar einbringen. Das u5-Parlament, ein Zusammenschluss nahezu aller Parteien, die bei der letzten Landtagswahl in Baden-Württemberg an der 5%-Hürde gescheitert waren, hatte sich Anfang Oktober in Waiblingen erstmals zusammengefunden. 

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