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Pressemitteilung

ÖDP Baden-Württemberg sieht große Übereinstimmungen mit den gewaltfreien Anliegen von „Gen Z regelt"

Bildung, soziale Gerechtigkeit und Jugendbeteiligung im Mittelpunkt – ÖDP verweist auf ihr Konzept eines Gemeinwohljahres

Archivbild: Demonstration am Bahnhof Friedrichstraße in Berlin. Foto: ÖDP

Der Landesvorstand Baden-Württemberg der Ökologisch-Demokratischen Partei / Familie und Umwelt (ÖDP) unterstützt die meisten Forderungen der Initiative "GenZ regelt", die zu friedlichen Demonstrationen am kommenden Samstag, 31.Oktober 2026, u.a. in Stuttgart aufruft.

So wie die Initiative kritisiert auch die ÖDP die fehlenden Mittel für Bildung, Soziales, Kultur und Gesundheit, ebenso wie die ungerechte Lastenverteilung in der Gesellschaft. „Junge Menschen müssen darauf vertrauen können, dass ihre Zukunft nicht auf Kosten kurzfristiger Einsparungen gestaltet wird. Gute Bildung, eine funktionierende Gesundheitsversorgung und soziale Sicherheit sind keine Luxusausgaben, sondern Voraussetzungen für eine gerechte Gesellschaft", erklärt Guido Klamt, Landesvorsitzender der ÖDP Baden-Württemberg. "Deshalb fordert die ÖDP sowohl die Wiedereinführung der Vermögenssteuer auf große Vermögen wie auch eine höhere Steuer für Reiche und Kapitalerträge." 

Anstatt einer Wehrpflicht spricht sich die ÖDP für ein verpflichtendes Gemeinwohljahr für alle jungen Menschen aus. Hier stimme man nicht mit der Initiative völlig überein, so Klamt. „Wir wollen, dass junge Menschen Verantwortung für die Gesellschaft übernehmen können und dabei eigene Interessen und Fähigkeiten einbringen. Ein Gemeinwohljahr soll unterschiedliche Wege eröffnen und gesellschaftliches Engagement anerkennen"

Innerhalb des Gemeinwohljahres könnten sich die jungen Menschen frei für eine von vielen Optionen entscheiden, dies könne auch ein Wehrdienst sein.

Mit "GenZ regelt" sei man einer Meinung, dass die junge Generation mitbestimmen müsse und die Stimme der Jugend nicht vernachlässigt werden dürfe, so Klamt. „Entscheidungen über die Zukunft dürfen nicht ohne diejenigen getroffen werden, die mit ihren Folgen am längsten leben müssen. Die Anliegen junger Menschen müssen in der Politik stärker Gehör finden", betont Klamt.

Die ÖDP begrüßt friedliches und demokratisches Engagement junger Menschen. Ihre inhaltliche Übereinstimmung mit zahlreichen Forderungen der Initiative bedeutet jedoch keine uneingeschränkte Übernahme sämtlicher Positionen oder die Billigung möglicher Gewalt und extremistischer Bestrebungen.

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